Virtuelle Hochschule Bayern

Metanavigation

“… örtlich und zeitlich flexibel studieren”

CLASSIC vhb-Kursprogramm

Navigationsbereich

kleinerKursdetails

Anbieterhochschule
Uni Würzburg
Kurs-ID
LV_263_1786_1_83_1
Fächergruppe
Rechtswissenschaft
Teilgebiet
Öffentliches Recht
Titel (englisch)
Case Studies in Public Law for Advanced Students
Bemerkungen
-
Kursanmeldung
15.03.2026 00:00 Uhr bis 30.09.2026 23:59 Uhr
Kursabmeldung
15.03.2026 00:00 Uhr bis 30.09.2026 23:59 Uhr
Kursbearbeitung / Kurslaufzeit
26.03.2026 bis 30.09.2026
Bereitstellung der Kursinhalte

alle Inhalte direkt verfügbar

Freie Plätze
unbegrenzt
Anbieter

Prof. Dr. Ralf P. Schenke

Umfang
Details zur Anrechnung in den FAQs
SWS
2
ECTS
5
Sprache
Deutsch
Kurs ist konzipiert für

Staatsexamen Jura

Online Prüfungsanmeldung
Nein

Übungsfälle im Öffentlichen Recht für Fortgeschrittene

zum Kurs anmelden Anmeldung: Anmeldefrist läuft
Sie müssen Sich einloggen, bevor Sie sich zu diesem Kurs anmelden können

Inhalt

Abstract:

Das Öffentliche Recht stellt Studierende in der Mittelphase der juristischen Ausbildung vor besondere Herausforderungen: Klausuren verlangen nicht mehr nur das sichere Beherrschen einzelner „Klassiker“, sondern die Verschränkung verschiedener Teilgebiete und zugleich einen präzisen verwaltungsprozessualen Zugriff. Anders als häufig im Zivil- und Strafrecht entscheidet im Öffentlichen Recht oft bereits der richtige prozessuale Einstieg (Klageart, Zulässigkeitsfragen, vorläufiger Rechtsschutz) darüber, ob die materiell-rechtlichen Probleme überhaupt sauber geprüft werden können. Mit Blick auf das Examen wird dieses Anspruchsniveau bereits in der Mittelphase spürbar verschärft – spätestens in den Übungen für Fortgeschrittene, deren Bestehen Voraussetzung für die Teilnahme an der Ersten Juristischen Staatsprüfung ist (vgl. § 24 Abs. 1 S. 1 JAPO).
Hier setzt das „Fallrepetitorium im Öffentlichen Recht – Zur Wiederholung und Vertiefung in der Mittelphase der juristischen Ausbildung“ an. Der Kurs führt schrittweise an das klausur- und übungsrelevante Niveau heran und trainiert vor allem die Fähigkeit, auch neue Fallkonstellationen systematisch zu erfassen, strukturiert aufzubauen und überzeugend zu begründen. Inhaltlich werden zentrale Problemfelder des Verwaltungsprozessrechts und des Allgemeinen Verwaltungsrechts mit dem besonderen Verwaltungsrecht verbunden. Die Fälle sind konsequent so gestaltet, dass prozessuale und materielle Fragen miteinander verzahnt bearbeitet werden.
Didaktisch folgt jede Einheit einem klaren Ablauf: Auf eine eigenständige Fallbearbeitung folgen strukturierende Schemata sowie Wiederholungs- und Vertiefungsfragen zur Festigung von Klausurtechnik und dogmatischem Verständnis. Ein kurzes Testat am Ende jeder Einheit ermöglicht eine unmittelbare Lernstandskontrolle und unterstützt die nachhaltige Vorbereitung auf die fortgeschrittenen Leistungsnachweise.

Gliederung:

1. Verwaltungsrecht AT
Fall 1: Die Gaststätte

2. Baurecht
a) Fall 2: Loft im Außenbereich
b) Fall 3: Umwidmung
c) Fall 4: Shopping-Frust statt Shopping-Lust

3. Polizei- und Sicherheitsrecht
a) Fall 5: Verhängnisvoller Arztbesuch
b) Fall 6: Feueralarm
c) Fall 7: Rechter Aufstand

4. Kommunalrecht
a) Fall 8: Ökowelle
b) Fall 9: Parteiveranstaltung im Kulturzentrum
c) Fall 10: Teure Stühle

Detaillierter Inhalt:

Der Kurs ist als Fallrepetitorium für Studierende in der Mittelphase konzipiert und bereitet gezielt auf das in den Übungen für Fortgeschrittene verlangte klausurmäßige Niveau im Öffentlichen Recht vor. Insgesamt umfasst der Kurs zehn Einheiten, die jeweils eine klausurtypische Konstellation in den Mittelpunkt stellen. Die Einheiten können von den Studierenden selbstständig und in eigenem Tempo bearbeitet werden. Ein chronologisches Vorgehen ist aufgrund des didaktischen Aufbaus empfehlenswert, aber nicht zwingend.
Kursaufbau und thematische Schwerpunkte
Inhaltlich gliedert sich der Kurs in folgende Fallkomplexe:
1 Einheit mit dem Schwerpunkt im Allgemeinen Verwaltungsrecht: Wiederholung und Festigung grundlegender Strukturen des Allgemeinen Verwaltungsrechts (insb. typischer klausurrelevanter Problemfelder wie Verwaltungsakt, Rechtmäßigkeitsprüfung, Ermessen, Verhältnismäßigkeit, Verfahrens- und Formfragen sowie Begründung und Bekanntgabe).
3 Einheiten mit dem Schwerpunkt im Polizei- und Sicherheitsrecht: Bearbeitung zentraler Standardprobleme der Eingriffsverwaltung (Ermächtigungsgrundlagen, Gefahrbegriffe, Verantwortlichkeit/Störer, Standardmaßnahmen, Vollzug, Kosten, Rechtsschutz, Versammlungsrecht).
3 Einheiten mit dem Schwerpunkt im Kommunalrecht: Typische kommunalrechtliche Klausurkonstellationen (Rechtsstellung der Kommune, Organe und Zuständigkeiten, Satzungsrecht, kommunale Selbstverwaltung, Kommunalaufsicht; Kommunalverfassungsstreitigkeiten; Zugang zu kommunalen Einrichtungen).
3 Einheiten mit dem Schwerpunkt im Baurecht: klausurtypische Fallgestaltungen aus dem Bauplanungs- und Bauordnungsrecht, insbesondere mit Blick auf das Planfeststellungsverfahren und die Genehmigung baulicher Anlagen; nachbarrechtliche Abwehrkonstellationen und die Verzahnung materieller Fragen mit prozessualen Anforderungen.
Alle Fälle sind so angelegt, dass sie verwaltungsprozessuale Fragestellungen konsequent mit materiell-rechtlichen Problemen verbinden. Das bedeutet: Jede Einheit enthält – je nach Fallkonstellation – typische Fragen zu Klagearten und Sachentscheidungsvoraussetzungen. Zugleich wird die in Klausuren besonders häufige Verschränkung zwischen den Teilgebieten bewusst eingeübt, etwa wenn bauplanungsrechtliche Fragen kommunalrechtliche Zuständigkeits- oder Organisationsfragen berühren oder polizei- und ordnungsrechtlichen Maßnahmen kostenrechtliche Fragen oder Amtshaftungsansprüche auslösen.
Kursbearbeitung und Arbeitsweise
Die Studierenden bearbeiten zunächst eigenständig den jeweiligen Fall. Empfohlen wird – je nach individuellem Lernziel – entweder eine klausurgetreue Ausformulierung (mit realistischem Zeitmanagement) oder zumindest die Erstellung einer strukturierten Lösungsskizze. Im Anschluss werden strukturierende Schemata bereitgestellt, die als Aufbauhilfe dienen und zugleich typische „Fehlerquellen“ und Schwerpunktsetzungen sichtbar machen. Ergänzend führen Wiederholungs- und Vertiefungsfragen durch die zentralen Probleme der Einheit und unterstützen dabei, Argumentationsmuster und Prüfungsreihenfolgen sicher zu beherrschen.
Lernstandskontrolle
Jede Einheit endet mit einem kurzen Testat. Dieses dient der Lernstandskontrolle, trainiert den schnellen, klausurmäßigen Zugriff auf Strukturen und Kernprobleme und hilft den Studierenden, den eigenen Fortschritt über den Kurs hinweg nachvollziehbar zu überprüfen.

Lern-/Qualifikationsziele:

Der Kurs bildet eine Brücke zwischen den in der Anfangsphase erlernten Grundlagen und dem erhöhten Anspruchsniveau der Fortgeschrittenenübungen und schafft zugleich ein tragfähiges Fundament für die spätere Examensvorbereitung. Ziel ist es, Studierende in der Mittelphase durch einen systematischen, fallorientierten und konsequent prüfungsnahen Zugang im Öffentlichen Recht klausursicher zu machen.

Lehrveranstaltungstyp:

Kurs

Interaktionsformen mit Betreuer/in:

E-Mail

Interaktionsformen mit Mitlernenden:

Forum

Kursdemo:

zur Kursdemo

Nutzung

Kurs ist konzipiert für:

Staatsexamen Jura

Formale Voraussetzungen:

-

Erforderliche Vorkenntnisse:

Mittelphase der juristischen Ausbildung

Hinweise zur Nutzung:

-

Kursumsetzung (verwendete Medien):

Die Studierenden bearbeiten zunächst eigenständig den jeweiligen Fall. Empfohlen wird – je nach individuellem Lernziel – entweder eine klausurgetreue Ausformulierung (mit realistischem Zeitmanagement) oder zumindest die Erstellung einer strukturierten Lösungsskizze. Im Anschluss werden strukturierende Schemata bereitgestellt, die als Aufbauhilfe dienen und zugleich typische „Fehlerquellen“ und Schwerpunktsetzungen sichtbar machen. Ergänzend führen Wiederholungs- und Vertiefungsfragen durch die zentralen Probleme der Einheit und unterstützen dabei, Argumentationsmuster und Prüfungsreihenfolgen sicher zu beherrschen.

Erforderliche Technik:

-

Nutzungsentgelte:

für andere Personen als (reguläre) Studenten der vhb Trägerhochschulen nach Maßgabe der Benutzungs- und Entgeltordnung der vhb

Rechte hinsichtlich des Kursmaterials:

-

Verantwortlich

Anbieterhochschule:

Uni Würzburg

Anbieter:

Prof. Dr. Ralf P. Schenke

Autoren:

Ralf P. Schenke

Betreuer:

Lehrstuhl Prof. Schenke Kursbetreuer

Prüfung

Einsendeklausur (Klausurlösung zu Hause)

Art der Prüfung:

schriftlicher Leistungsnachweis (Klausur)

Bemerkung:

Einsendeklausur (Klausurlösung zu Hause)

Prüfer:

Prof. Dr. Ralf P. Schenke

Prüfungsanmeldung erforderlich:

ja

Anmeldeverfahren:

Informationen zur Prüfung sind direkt beim Tutorenteam (jura-vhb_schenke@uni-wuerzburg.de) zu erfragen.

Prüfungsanmeldefrist:

15.03.2026 00:00 Uhr bis 30.09.2026 23:59 Uhr

Prüfungsabmeldefrist:

15.03.2026 00:00 Uhr bis 30.09.2026 23:59 Uhr

Kapazität:

Prüfungsdatum:

Prüfungszeitraum:

Prüfungsdauer:

120 Minuten

Prüfungsort:

online

Zuständiges Prüfungsamt:

Zugelassene Hilfsmittel:

Formale Voraussetzungen für die Prüfungsteilnahme:

keine

Inhaltliche Voraussetzungen für die Prüfungsteilnahme:

Kursinhalte

Zertifikat:

Ja (Leistungsnachweis)

Anerkennung:

Kursverwaltung

Kursprogramm SS26